Bei
dem Hörbeispiel handelt es sich lediglich um ein
allgemeines Beispiel.
Es bezieht sich nicht auf die von uns angeboteten Modelle.
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Ränder sind lediglichlich das Ergebnis der Bildbearbeitung
und kein Verarbeitungsmangel.
Sarangi
Sarangi
Sarangi
Sarangi
Sarangi
LUCKNOW SARANGI
Eine
der beeindruckendsten Klangfarben von Instrumenten aus
Indien wird von der Sarangi hervorgebracht. Mit ihrem
unverwechselbar scharfen, leicht näselnden sehnsuchtsvollen
Klang war sie lange Zeit ein weniger wichtiges Melodieinstrument,
das hauptsächlich bei Gesangs- und Tanzdarbietungen
eingesetzt wurde. Erst im letzten Jahrhundert hat die
Sarangi auch im Bereich der klassischen Musik als Soloinstrument
Anerkennung gefunden. Trotzdem gehört auch die Sarangi
leider zu den Instrumenten die vom Aussterben bedroht
sind. Die Popularität des Harmoniums hat die Sarangi
als Begleitinstrument fast völlig verdrängt
da das Harmonium viel leichter zu spielen ist, auch wenn
das Harmonium die wunderschöne Vielfalt der Töne,
die durch die gleitenden Tonbewegungen auf der Sarangi
erzeugt werden, nicht zum Ausdruck bringen kann. In der
heutigen Zeit sind Familien die sich über Generationen
dem Spiel der Sarangi gewidmet haben sehr selten geworden.
Ähnlich
wie bei der Esraj und bei der Dilrupa verfügt die
Sarangi über einen durchgehenden Holzkorpus, der
im Klangkörperbereich mit Ziegenleder als Resonanzdecke
bespannt ist. Über einen Hornsteg, der auf der Lederbespannung
steht, führen drei dicke Darmsaiten. Das Instrument
hat kein Griffbrett und keine Bünde. Die Saiten werden
seitlich mit dem Nagelbett von Zeige-, Mittel- und Ringfinger
der linken Hand abgedrückt. Ein relativ kurzer Bogen
versetzt durch Streichbewegungen die Darmsaiten zum schwingen.
Die beim Spielen mitschwingenden 35 Resonanzsaiten aus
Stahl erzeugen einen für dieses Instrument ganz typischen
Nachhalleffekt.
Die
Kunst des Sarangibaus erzeugt in der heutigen Zeit kaum
noch besonders hervorragende Instrumente. Tarang hat aus
diesem Grunde vor allem eine Standardsarangis aus Lucknow
im Angebot die sich von der Qualität wohltuend positiv
abhebt. Eine weitere Sarangi in unserem Angebot ist ein
antikes Stück aus der ertsen Hälfte des 20.
Jahrhunderts. Es handelt sich dabei, nicht zuletzt wegen
der aufwändigen Mogulbemalung, um eine ganz besondere,
allerdings restaurierungsbedürftige Rarität.
Grundton
Sa = c - d
alle folgenden Angaben für Sa = c
Spielsaiten:
1. Sa - c (Hauptspielsaite)
2. tiefes Pa - G
3tiefes Sa - C
Resonanzsaiten
links - betrifft die obere seitliche Wirbelreihe:
1. Sa - c
2. Re - d
3. Ga - e
4. Ma - f
5. Pa - g
6. Dha - a
7. Ni - h
8. hohes Sa - c'
9. hohes Re - d'
Resonanzsaiten
rechts - betrifft die mittlere und untere seitliche Wirbelreihe:
1. tiefes Pa - G
2. tiefes Dha - A
3. tiefes Ni - H
4. Sa - c
5. Re - d
6. komal Ga - es
7. shuddha Ga - e
8. shuddha Ma - f
9. tivra Ma - fis
10. Pa - g
11. Dha - a
12. Ni - h
13. hohes Sa - c'
14. hohes Re - d'
15. hohes Ga - e'
Für
die oberen Resonanzsaiten rechts und links:
Sie können die Stimmung dieser Saiten frei wählen.
Sie richtet meist sich nach den Tönen die betont
werden sollen. Die Stimmung dieser Saiten wird relativ
frei gehandhabt - je nachdem, welche Töne hervorgehoben
werden sollen. Der Tonumfang ist jedoch meist zwischen
Sa und Pa da alle Saiten die gleiche Länge und Dicke
aufweisen.